Kundenorientierung. Nutzerorientierung. Werte erneuern.
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Agilität

Welche Agiliäten gibt es?

Frage ich mich. Wo möchte man nicht beweglich, flink oder reaktionsschnell sein?

 

Seit 2001 gibt es das ‚Agile Manifest‘ und seine Prinzipien als die agile Antwort in der Informations-Technologie (IT), mit Kundenanforderungen flexibel umzugehen. Sie können es Nachlesen unter http://agilemanifesto.org. Es fasst zusammen, wie dieses Gedankengut die Kundenbedürfnisse besser erfüllen will. Sehen Sie hier einen Auszug:

 

   - ‚Zusammenarbeit mit dem Kunden mehr als Vertragsverhandlung
   -  Reagieren auf Veränderung mehr als das Befolgen eines Plans‘

 

Das agile Manifest ist mit der agilen IT-Umsetzungsmethode Scrum verbunden. Sie regelt für alle Beteiligten das Vorgehen beim Umsetzen von zuvor vereinbarten Ergebnissen. Innerhalb fester Prozessschritte genießt das Team bis zum Sprintende kreative Arbeitsfreiheit. Die Idee ist zugleich, dass das Team qualitativ immer besser wird.

 

Kann nur die IT wirklich agil?

Beweglich sein im wogenden Marktgeschehen und vermeiden von Hektik, das ist der Plan, das ist das Ziel. Agilität lässt sich auf die Organisation in den anderen Unternehmensbereichen umsetzen. Ich kenne es selbst aus meiner Arbeit in einem lernenden Unternehmen.

 

Erinnern Sie sich an das Pinguin-Prinzip von John Kotter? An die Pinguine, deren Eisberg in Kürze auseinanderzubrechen droht und das rasches Handeln erfordert? Diese Fabel zeigt für mich das wichtige über Veränderung und die daraus wirkende neue Agilität:

 

Aus den Existenz-Erkenntnissen, der erkannten Dringlichkeit entstehen neue Posten, die nach den Stärken der Protagonisten besetzt werden. Die führenden und einige aufgeschlossene Pinguine schaffen es nach anfänglichen Hürden, die Pinguinkolonie in die Veränderung mitzunehmen. Fast alle akzeptieren, dass es keinen perfekten Eisberg gibt und die Eisbergsuche von nun ab zu ihrem Leben dazugehört. Sie ändern ihre Gewohnheiten und überdenken langgeltende Besitzansprüche.

Wer sich gerne näher informieren möchte wird hier fündig:  http://www.das-pinguin-prinzip.com/dasbuch.html

 

Was schafft Agilität?

Sicher ein gewisser Druck, das Wollen, ein gemeinsames Verständnis darüber, Abgrenzung, aufeinander zugehen, Gewohntes aufgeben und neu zu erlernende Arbeitsmethoden. Geplantes umsetzen, ein gemeinsamer Spirit und agile Umsetzungsbegeisterung; sie mal laufen lassen und bei Bedarf wieder einfangen. Der der Nutzen für unsere Kunden und Kundinnen zählt.

 

Agilität vs Nachhaltigkeit

Kritiker sagen, dass Agilität unvereinbar ist mit Nachhaltigkeit. Sehen wir mal von unumstößlichen Fakten wie der Mondphasen oder der Sonnenumrundung ab, gibt es keine 100% Garantie für den Erfolg von Agilität.

 

Wird Agilität mit Ziellosigkeit oder dem freien Chaos gleichgesetzt, ist das fehlgeleitet. Es braucht die Orientierung und den Weg. Die Orientierung ist das ZIEL und die Mühe es zu setzen bleibt. Das DAHIN ist die Agilität.

 

Was sich hier leicht liest, fordert organisatorisch, emotional und in der Umsetzung heraus. Auch, weil Agilität auf Linie trifft. Beispielsweise sind Mitarbeiter mit der Linienaufgabe und der Agilität gleichermaßen betraut. Dabei gibt es keine Abgrenzung und die Alltagserfordernisse werden in der Regel immer vorgezogen.

 

Bei diesen Gedanken verbindet sich für mich die Frage ‚Was passiert, wenn wir das Marktgeschehen um uns herum ignorieren?‘

 

Nehmen Sie die Herausforderung an, bleiben Sie dran, nehmen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit und machen Agilität organisatorisch möglich. Über Jahre gelerntes Verhalten und gelebte Organisation zu erneuern braucht zur Ungeduld auch die Geduld.

 

Für Ihre Vorhaben setze ich mich mit voller Kraft ein und gebe mein Bestes. Habe ich Ihr Interesse geweckt? Dann nehmen Sie doch einfach Kontakt mit mir auf!

 

15. November 2017

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